Busunternehmer Rainer Polster in Mons verurteilt

Am 10.Juni 2013- fast 10 Jahre nach dem Unglück wurde der Busunternehmer Rainer Polster vom Polizeigericht in Mons verurteilt.Die Strafe lautet: Ein Jahr Gefängnis, 10.000 Euro Bußgeld, zwei Jahre Verbot ein Fahrzeug zu führen sowie die Übernahme der Gerichtskosten in Höhe von 161.000 €.
Den Angehörigen wurde ein Schmerzensgeld zugesprochen.                                                     Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Busunternehmer durch seine Reiseplanung schuld an der Übermüdung des Fahrers Klaus Franke war. Zum Zeitpunkt des Unfalls war dieser seit seinem Aufbruch zu Hause um 6 Uhr des Vortags 23 Stunden und 20min unterwegs. Bis Paris wären  nochmals 2 bis 3 Stunden Fahrzeit dazu gekommen.            Herr Polster war zu den Verhandlungen nicht erschienen und hatte sich auch nicht anwaltlich vertreten lassen.

http://www.rtbf.be/info/regions/detail_jugement-a-ete-rendu-pour-l-accident-d-autocar-a-hensies-le-patron-est-condamne?id=8015658

Da weder Herr Polster noch die Vertretung der Versicherung in der festgesetzten Zeit Einspruch erhoben  haben ist das Urteil rechtskräftig.

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