Alexander

Am 17.12.1979 um 19:12Uhr wurde Alexander im Städtischen Krankenhaus Frankfurt-Höchst geboren. Er wog 3520 g und war 51 cm groß. Alexander war unser erstes Kind und entsprechend aufregend war für uns die Geburt, bei der ich als Vater natürlich dabei war.    

Zuhause hatten wir in unserer Zweizimmerwohnung eine Wiege in unser Schlafzimmer gestellt.Ich arbeitete damals als Lehrer bei der Stadt Frankfurt als ‚Feuerwehrlehrer‘   

oder Springer, der an den Schulen eingesetzt wurde, die gerade Bedarf hatten. Elena hatte vor der Mutterschutzzeit auf der Frauenstation in der Klinik gearbeitet und begann nach einem Jahr wieder auf ihrer Station zu arbeiten. Alexander brachten wir frühmorgens in die Kinderkrippe des Krankenhauses und holten ihn mittags wieder ab.       
   
  
 

                     Es  war eine schöne Zeit. Wir hatten viele Freunde,überwiegend Deutsch- Philippinische oder Amerikanisch-Philippinische Paare. Manche hatten Kinder im gleichen Alter. Wir nahmen Alexander zu den Partys im Officers Club mit, besuchten Oma und Opa und freuten uns riesig, als er anfing zu sprechen.

Taufe 1980

 Alexanders Taufe wurde ein großes Fest.

Bis spät in die Nacht wurde im Pfarrheim

 gefeiert.

Am 10.12.1983 wurde unsere Tochter Nathalie geboren. Da nun die Wohnung doch zu eng wurde, hatte ich mich rechtzeitig nach einer neuen Bleibe umgeschaut und überraschend über die Maklerfirma ‚Miethaus-Immobilien‘  im Nachbarort Schwalbach ein kleines Haus mit großem Garten gefunden. Die Courtage war recht happig, aber die Miete  dafür ganz akzeptabel. Als der Umzugtermin näher rückte, konnte ich keinen Kontakt zum Vermieter mehr herstellen, auch der Makler Vollet war in Urlaub und nicht mehr zu erreichen. Als ich nach unzähligen Versuchen den Vermieter ans Telefon bekam erklärte er mir, er dürfe das Haus nicht vermieten, der Rechtsanwalt seines Vaters, dem das Haus gehöre, habe das untersagt. Der Vater lag im Altenpflegeheim und sein Sohn wollte die Gelegenheit nutzen, sich eine regelmäßige Einnahmequelle zu sichern. Wir aber standen Ende Dezember mit zwei kleinen Kindern ohne Wohnung da, denn am 15.1. sollten schon die Nachmieter einziehen. Nach Einschaltung eines Rechtsanwaltes zahlte Vollet die Courtage über mehrere Jahre in 50DM Raten zurück. Beim ‚Vermieter‘ Pilz war nichts zu holen. Da es zu dieser Zeit schwer war eine Wohnung zu finden, war ich sehr froh ,über Kontakte in der Kirchengemeinde, eine Dreizimmerwohnung zu finden. Der Besitzer setzte sogar alles daran, diese  Wohnung, die nach Umbau eine Baustelle war, innerhalb der kurzen Zeit fertig zustellen.

(wird fortgesetzt)

Eine Antwort zu Alexander

  1. Jörg Geiß schreibt:

    Kenne ich die Baustelle 😉

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